Kompensatoren

Im Gegensatz zu Faltenbälgen, die meist aus einlagigen Geweben bestehen, werden unsere Kompensatoren meist aus einem Gewebeaufbau aus unterschiedlichen Materialien und Beschichtungen gefertigt. Dadurch erreicht man neben dem schützenden Aspekt auch isolierende und abdichtende Eigenschaften.

Den Anforderungen entsprechend werden für den Gewebeaufbau unterschiedliche Materiallagen verwendet: Die Außenlage/ Hauptlage kann mit einer Beschichtung (meist Silikon oder PTFE) für zusätzlichen Schutz gegen Materialabnutzung versehen werden, welche aber auch als Dichteelement dient. Die Dichtelage an sich besteht meist aus einer hochwertigen PTFE-Folie und ist somit das Herzstück des Kompensators, geschützt durch die Isolierlage.

Durch den Einsatz entsprechender High-Tech Geweben bieten unsere Kompensatoren unter anderem folgende Eigenschaften:

Hervorragende Beständigkeit gegen hohe Temperaturen, verschiedene Medien und mechanische Belastungen
Entsprechende Abdichtung: staubdicht, rauchgasdicht oder nekaldicht
axialer, lateraler oder angularer Bewegungsausgleich
Druckbeständig bis ca. 1bar
Isolierend
Runde, eckige, kombinierte oder zylindrische Ausführungen möglich

Neben den herkömmlichen Kompensatoren (rund, eckig, kombiniert, zylindrisch, etc.) können auch andere Formen wie z.B. Isolierkissen und Abdeckungen aus einem entsprechenden Gewebeaufbau gefertigt werden.
Genau wie Faltenbälge werden Kompensatoren von Ceratec in Österreich, händisch und genau nach Kundenangaben und Spezifikationen gefertigt.
Gewebekompensatoren sind bedeutende Komponenten in zahlreichen Industrieanlagen. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien, Gewebeaufbauten (Einlagen- oder Mehrlagenkompensatoren) und Ausführungen ermöglichen einen breiten Einsatzbereich u.a. in der chemischen Industrie, Papierfabriken, Eisen- und Stahlerzeugung und Müllverbrennungsanlagen.

Sowohl unsere Faltenbälge als auch unsere Gewebekompensatoren sind auch für den Hochtemperaturbereich ausgelegt und können bei Temperaturen bis 1000 C eingesetzt werden. Ein entsprechender Gewebeaufbau ermöglicht auch den Einsatz unter aggressiven Bedingungen (zB. durch Rauchgase).